Musikschule der Gemeinde KönizStapfenstrasse 18 • 3098 Köniz • 031 972 18 20

I. Name und Sitz

Art 1
Unter dem Namen Musikschule der Gemeinde Köniz besteht auf unbestimmte Dauer ein Verein im Sinne von Art. 60ff ZGB mit Sitz in Köniz.

II. Zweck

Art. 2
Der Verein bezweckt durch den Betrieb einer Musikschule die Förderung der musikalischen Bildung, insbesondere der Jugend. Zur Erreichung dieses Zweckes kann der Verein alle wünschbaren Massnahmen treffen.

III. Mitgliedschaft

Art. 3
Als Kollektivmitglied können aufgenommen werden: Einwohner- und Kirchgemeinden, Vereine, Juristische Personen und Firmen. Zu Patronatsmitgliedern können Personen ernannt werden, die einen erhöhten Beitrag bezahlen
Art. 4
Der Eintritt kann jederzeit erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Art. 5
Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch schriftliche Austrittserklärung auf Ende eines Vereinsjahres.
b) Durch Ausschluss, der durch die Hauptversammlung jederzeit gegenüber Mitgliedern verfügt werden kann, die nach zweimaliger schriftlicher Mahnung ihren finanziellen oder andern Mitgliedschaftsverpflichtungen nicht nachkommen, oder die den Interessen des Vereins entgegenarbeiten.
c) Durch Tod oder durch Auflösung einer Personengesellschaft oder juristischen Person, die Mitglied ist.
Das Erlöschen der Mitgliedschaft entbindet nicht von der Erfüllung der bestehenden finanziellen Verpflichtungen für das laufende Vereinsjahr. Den ausscheidenden Mitgliedern oder deren Rechtsnachfolgern stehen keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen zu.
Art. 6
Mitgliederbeiträge : Die Hauptversammlung erhebt zur Deckung der finanziellen Bedürfnisse des Vereins Mitgliederbeiträge, die jeweils für ein Vereinsjahr für die vorgenannten Mitgliederkategorien beschlossen werden.
                                                                                                                                                    zum Anfang

IV. Organisation

Art. 7 Die Organe des Vereins sind:
a) die Hauptversammlung
b) der Vorstand
Art. 8 Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie hat folgende unübertragbare Befugnisse:
a) Festsetzung und Änderung der Vereinsstatuten
b) Wahl und Abberufung des Vorstandes, des Präsidenten und der Rechnungsrevisoren
c) Abnahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung mit Entlastung des Vorstandes
d) Ausschluss von Mitgliedern
e) Festsetzung der Mitgliederbeiträge
f) Aufstellung von Richtlinien für die Vereinstätigkeit
g) Beschlussfassung über alle Fragen, die ihr vom Vorstand zur Entscheidung vorgelegt werden, sowie über Anträge aus dem Kreise der Mitglieder
h) Festsetzung und Änderung der Vereinsstatuten
Art. 9
Es findet pro Vereinsjahr eine ordentliche Hauptversammlung innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Vereinsjahres statt. Ausserordentliche Hauptversammlungen werden durch den Vorstand bei Bedarf einberufen. Ferner können die Revisoren oder ein Fünftel der Mitglieder schriftlich, unter Angabe des Grundes, die Einberufung einer Hauptversammlung verlangen.
Die Einberufung der Hauptversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Angabe der Verhandlungsgegenstände mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin.
Ueber Gegenstände, die nicht ausdrücklich unter den Traktanden erwähnt sind, kann nur abgestimmt werden, wenn sämtliche Vereinsmitglieder, die an der Hauptversammlung anwesend oder vertreten sind, und der Vorstand der sofortigen Beschlussfassung zustimmen.
Den Vorsitz der Hauptversammlung führt der Präsident oder ein anderes Mitglied des Vorstandes. Der Vorsitzende bezeichnet einen Protokollführer
Art. 10
Stimmberechtigung und Beschlussfassung:
Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung ist jedes Mitglied berechtigt. Juristische Personen oder Personengesellschaften werden durch ein Mitglied der Geschäftsleitung oder einen Angestellten vertreten.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Stimmen. Die gleiche Mehrheit gilt im ersten Wahlgang auch für Wahlen. Im zweiten Wahlgang entscheidet das relative Mehr, bei Stimmengleichheit das Los.
Art. 11
Der Vorstand ist das oberste verwaltende und vollziehende Organ des Vereins. Er hat dessen Geschäfte zu leiten und den Vereinszweck nach besten Kräften zu fördern. Er vertritt den Verein nach aussen. Er kann einen Teil seiner Befugnisse einem oder mehreren seiner Mitglieder oder Dritten übertragen. Er kann Ausschüsse sowie ständige oder nichtständige Kommissionen bilden und deren Aufgaben festlegen oder Reglemente erlassen. Die Mitglieder dieser Ausschüsse und Kommissionen brauchen weder dem Vorstand noch dem Verein anzugehören.
Vom Vorstand müssen ausgehen:
a) Erstellung des Tätigkeitsberichtes und der Jahresrechnung
b) Festsetzung des Budgets Vorbereitung von Anträgen an die Hauptversammlung
c) Wahl des Leiters der Musikschule und Festsetzung seiner Rechte und Pflichten
d) Festlegung der Art der Zeichnungsberechtigung und Bezeichnung der Personen, denen die rechtsverbindliche Unterschrift für den Verein zusteht
e) Erlass von Reglementen Festsetzung des Schuljahres
Art. 12
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Kassier, dem Sekretär und einem oder mehreren Beisitzern. Die Amtsdauer beträgt drei Vereinsjahre. Wiederwahlen sind zulässig. Ergänzungswahlen gelten nur bis zum Ende der laufenden Amtszeit des Vorstandes.
Art. 13
Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert der Vorstand sich selbst. Er versammelt sich auf Einladung des Präsidenten, oder bei dessen Verhinderung eines seiner übrigen Mitglieder, wenn es die Geschäfte erfordern oder wenn es ein Mitglied schriftlich verlangt.
Ueber die Verhandlungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Art. 14
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist. Der Vorsitzende stimmt mit. Bei Stimmengleichheit gibt seine Stimme den Ausschlag.
Zirkularbeschlüsse sind zulässig. Zur Beschlussfassung müssen mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder dem Beschluss zustimmen. Jedes Mitglied kann innerhalb der für die schriftlichen Stimmabgabe festgesetzten Frist verlangen, dass für die Beschlussfassung eine Sitzung einberufen wird.
Art. 15
Das Rechnungswesen wird nach den Vorschriften des Obligationenrechts über die kaufmännische Buchführung geführt.
Das Amt der Revisionsstelle wird dem Finanzinspektorat der Einwohnergemeinde Köniz übertragen.
                                                                                                                                                    zum Anfang

V. Mittelbeschaffung

Art. 16
Zur Erfüllung seines Zweckes stehen dem Verein folgende Mittel zur Verfügung:
a) die Mitgliederbeiträge
b) Subventionen, Darlehen und Zuwendungen
c) Das Kapital und der Ertrag des Vereinsvermögens
Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen, unter Ausschluss jeder persönlichen Haftung der Mitglieder.                                                                                                                                                                                                                                                                    zum Anfang

VI. Schlussbestimmungen

Art. 17
Die Auflösung des Vereins wird durch Entscheid der Hauptversammlung herbeigeführt. Der Vorstand führt die Liquidation durch. Das Vereinsvermögen fällt an den Musikfonds der Gemeinde.
Art. 18
Der Vorstand kann Publikationsorgane bezeichnen, in denen die Bekanntmachung des Vereins erfolgen.

Die vorstehenden Statuten wurden in der Gründungsversammlung vom 22. Juni 1974 angenommen. Statutenänderung (Art. 7, 15) gemäss Beschluss Hauptversammlung vom 26. Juni 2008. Statutenänderung (Ergänung Art. 14) gemäss Beschluss Hauptversammlung vom 19. Juni 2014.

Die Präsidentin: Verena Berger
Der Protokollführer: Thomas Stebler
                                                                                                                                                    zum Anfang